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Ein Dreieck-Tuch nähen im Patchwork-Stil

-Probenähen für Kreativlabor Berlin (enthält Werbung)-

April 2018

 

Ich habe schon sehr viele Tücher gestrickt, bis auf einen einfachen Loop aber noch keins genäht. Deswegen hat mich diese Idee gleich angesprochen. Und seit ich meine Leidenschaft für´s Patchworken entdeckt habe liebe ich diese Technik, da konnte ich beim Tuch „Leia“ gleich beides verbinden – perfekt!


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 Tuch Leia






Schmucketui Claudia  (Probenähen)

März 2018

 

Für alles neue, was ich nicht schon dutzendfach im Schrank liegen habe, bin ich immer zu begeistern! Und ein Schmucketui habe ich bisher nicht (gehabt). Aber das ändert sich nun mit dem neuen Schnittmuster von Steffi von min ziari.


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Handtasche Mini-Valerie (Probenähen)

16.Dezemer 2017


Schon wieder eine Tasche...! Dieses Mal in einer mittleren Göße, die ich wunderbar zur Arbeit mitnehmen kann.


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 Mini-Valerie








Ausgehtasche Mini-Smilla (Probenähen)

23.Oktober 2017


Zu meinen vorhandenen Taschen ist jetzt noch eine kleine handliche dazu gekommen. Prima geeignet wenn man abends unterwegs ist, aber auch als Kindertasche geeignet...


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 Mini-Smilla von Frau Fadenschein





Tiere, Pflanzen und Sommerliches als Barcode

–Probeplotten mit Erfahrungsbericht-

17. August 2017

 

Mein erstes Probeplotten! Eine tolle Serie von Tieren, Pflanzen und sommerlichen Motiven in Barcode-Optik. Für Anfänger geeignet und vielseitig verwendbar. Mehr geht nicht.


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 Zugbeutel mit Chili






Handytasche zum Anclipsen / Probenähen für min ziari

12.August 2017

 

Handytaschen gibt es ja wie Sand am Meer, wie gut, dass es ab und zu auch neue Ideen gibt. Das Handytäschchen Tine ist nicht brandneu, wurde aber aktualisiert und mit neuen Fotos versehen.


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 Tine I geschlossen





Stifte-Etui zum Einheften

12.August 2017


Für ein Probenähen von min ziari habe ich gleich mehrere Stifte Etuis genäht...


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 Conne






Vielseitiges Täschchen für Kosmetik, Stifte, Strickzeug …

15.Juni 2017


Es gibt ein tolles neues Schnittmuster für ein Täschchen von Angela von lalafab. Ich durfte beim Designnähen mitmachen und darf euch nun die Ergebnisse präsentieren...


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 Flappy mit Wolle





6 Köpfe – 12 Blöcke – April – Dresden Plate

13. Mai 2017

 

Mit Verzug, aber dieses Mal habe ich mich wirklich schwer getan mit der Auswahl der Farben! Ich wollte sehr gerne gelb verarbeiten, mit der Aussicht, dass die Sonne wieder mehr scheint und endlich richtiges „Draußen-Wetter“ kommt. Dazu kam, dass ich ziemlichen Respekt vor diesem aufwändig aussehenden Muster hatte. Kurz und gut, glücklicherweise hat mich mein Nachbar erinnert, dass er mal wieder Ergebnisse sehen möchte und wo denn die Fotos bleiben. Das war der entscheidende Anstoß und dann ging es schnell voran.





 Dresden Plate



Die Umsetzung war leichter als ich es gedacht hätte, wenn man mal davon absieht, dass trotz aller Sorgfalt wieder alles krumm und schief geraten ist. Am Anfang des Sew along habe ich ja gedacht, dass mit etwas mehr Übung  die Blöcke wie von selbst exakter werden. Stimmt vielleicht auch, nur dass zwei Blöcke im Monat als Übung wohl doch etwas wenig sind… Nun gut, mir gefällt der Block trotzdem. Einen entscheidenden Anteil daran hat natürlich wieder die tolle Anleitung, dieses Mal erstellt von Andrea von der Quiltmanufaktur.

 

Das Muster besteht aus 16 Einzelteilen, die mit einem speziellen Patchwork-Lineal zugeschnitten werden. Im ersten Schritt erhalten alle Teile eine Spitze, dann werden sie rundum zusammen genäht. Und natürlich muss alles mehrfach gebügelt werden. So konnte ich zum ersten Mal mein neu erstandenes Helferlein, den Nahtausstreicher von Clover, schwingen. Es lässt sich nämlich deutlich leichter bügeln, wenn die mit einem viertel Inch ziemlich knappen Nahtzugaben vorher auseinander gedrückt und zur Vorbereitung flach gestrichen werden. Dann ist das Bügeln ein Kinderspiel.


 Dresden Plate mit Nahtausstreicher



Den fertigen Dresden Plate muss man dann auf den Stoff applizieren. Empfohlen wird, dies per Hand zu tun, ich habe mich aber dennoch dafür entschieden, mit der Nähmaschine zu applizieren. Da ich schon etwas zurück bin schien mir die schnellere Methode besser. Für den Kreis in der Mitte musste ich noch ein wenig mit Schablonen hantieren, das war dann aber auch schnell erledigt.


Jetzt wo er fertig ist, gefällt mir der Dresden Plate richtig gut, da kann ich mir sogar gut vorstellen, ihn auch mal für eine Tischdecke oder ein Kissen einzusetzen. Oder für ein Tischset, das hätte auch was.





 Dresden Plate mit Schale



Und nach dem ersten Erfolg habe ich meinen zweiten Block gleich auch noch genäht. Da die Stoffe schon alle draußen lagen war es dieses Mal ein leichtes, die Stoffe zusammen zu stellen. Auch wieder in gelb und orange, weil es so schön war. Nun sieht er einer Sonne nicht unähnlich und gefällt mir sogar noch besser als der erste.



 Dresden Plate II







 

22.04.2017  Messenger-Tasche „Ajan“

 

Hier kommt das neue Schnittmuster von Angela von LaLaFab und  Kreativlabor Berlin!

 

 

 

 

Das Schnittmuster wurde gerade erst veröffentlicht. Da ich beim Probenähen teilnehmen durfte liegt sie bereits fix und fertig bei mir zu Hause. Und ich hatte ausreichend Zeit, sie Probe zu tragen.

 

 

 

 

 

Ich habe mich bei meiner ersten Ajan für Kunstleder entschieden, das Futter ist ein Baumwollstoff mit Dreiecken. Sie hat ein Reißverschlussfach außen/hinten und eins innen, groß genug, um ein Portemonnaie unter zu bringen. Vorne hat sie außerdem zwei aufgesetzte Taschen mit Klappenverschluss.

 

 

 

 

 

Den Verschluss mit Karabinern fand ich sehr schick, ich habe aber festgestellt, dass ich für weitere Taschen lieber wieder andere Verschlüsse nehmen werde. Das Öffnen ist doch ein wenig umständlich. Das würde natürlich auch für jeden Dieb gelten, der an den Inhalt will…

 

 

 

 

 

 

Ich habe mich für einen Trageriemen mit 4 cm Breite entschieden. Da der Riemen längenverstellbar ist kann man ihn gut anpassen und so die Tasche locker über der Schulter oder quer vor dem Körper tragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe meine Ajan inzwischen schon einige Male ausgeführt und sie gefällt mir sehr gut! In das große Hauptfach passen Unterlagen im A4-Format, sie hat genau die richtige Größe zum „überall-hin-mitnehmen“ und mein Geldbeutel ist sicher im Reißverschlussfach verstaut. Ich habe jedenfalls schon eine „Bestellung“ für die Tasche von einer Freundin erhalten, der sie auch gut gefällt.

 

Wer von euch jetzt auch gerne eine eigene Ajan nähen möchte findet das Schnittmuster unter:

 

https://de.dawanda.com/product/114711999-schnittmuster-tasche-ajan-pdf-ebook

 

 

https://www.makerist.de/patterns/schnittmuster-tasche-ajan-mit-3-klappenformen

 

 

Das E-Book ist ausführlich beschrieben und mit vielen Fotos anschaulich dargestellt. Es ermöglicht auch Anfängern mit Näherfahrung, die Tasche zu nähen.

 

 

 

 

 

 

 


31.03.2017 Schwämme zum Putzen häkeln

 

 

 

 

Meine Freundin Simone hat ein neues Garn entdeckt, aus dem man prima Putzschwämme häkeln kann. Sie hatte vor einiger Zeit schon welche aus Baumwollgarn gehäkelt, war aber damit unzufrieden, da es doch recht lange dauert, bis die Teile wieder trocken sind und sie deswegen schnell etwas muffig riechen, wenn man sie nicht häufig in die Waschmaschine steckt.

 

 

Aber jetzt gibt es ein Garn aus Polyester, das viel besser geeignet ist. Es ist ein wenig rau, oder man könnte auch sagen „ausgefranst“. Aber was sonst doch eher störend wirkt ist hier erwünscht und sinnvoll. Denn wie bei anderen Putzlappen oder –schwämmen auch würde eine schöne glatte Oberfläche nicht sehr effektiv reinigen, oder habt ihr schon mal versucht, mit einem glatten weichen Lappen etwas zu schrubben? Eben!

 

 

 

 

 

Was mich aber am meisten begeistert: Trotz der rauen Oberfläche fassen sich die gehäkelten Teile sehr gut an und überhaupt nicht pieksig oder unangenehm. Und so sind sie prima auch für die Körperpflege geeignet. Und da sie schön bunt sind können sie ruhig im Bad oder in der Küche herum liegen, sie machen auch optisch was her.

 

 

 

Sind die nicht zum Anbeißen?

 

 

 

 

22.03.2017   Jetzt mal was zum Anziehen…

 

Kleidung ist noch Neuland für mich, deswegen taste ich mich vorsichtig an das Thema heran. Top, Rock und Leggings waren schon dran. Mein neuestes Werk ist dieses Mal ein Kleid. Nach dem sehr ansprechenden Schnittmuster Mira (pattydoo) habe ich ein Jerseykleid für meine Tochter genäht. Und ich muss sagen, es gefällt mir gut. Das könnte der vielversprechende Anfang auf dem Weg zu einem selbst genähten „Kleiderschrank-Inhalt“ sein…

 

 

 

Von den verschiedenen Möglichkeiten habe ich wunschgemäß einen runden Ausschnitt und lange Ärmel zugeschnitten. Und das Rockteil um 10 cm verlängert, das ging ganz problemlos. Durch die detaillierte Beschreibung beim Schnittmuster und das zusätzliche Video konnte ich die Anleitung gut nachvollziehen.

 

Ich habe einen gut fallenden Romanit-Jersey verwendet, einfarbig dunkelblau. Da diese Stoffqualität zwei „rechte Seiten“ hat trägt er sich überraschend angenehm, obwohl er zum großen Teil aus Polyester besteht. Da ich mir nicht 100%ig sicher war, dass die Umsetzung reibungslos klappt wollte ich nicht gleich den teuersten Stoff nehmen. Na ja, ich muss noch weiter üben, aber der Anfang ist gemacht und ich bin zuversichtlich, dass weitere Stücke dazu kommen!

 



19.03.2017  6 Köpfe – 12 Blöcke  -Nachtrag Januar und Februar-

Januar

 

 

Im Januar hieß der Block „Rolling Stone“, er ist bereits seit fast 150 Jahren bekannt. Meine „Farbe des Monats“ ist grün. Deswegen habe ich den Stoff mit dem geometrischen Muster mit verschiedenen Grüntönen kombiniert. Und da in der Mitte ein großes Feld regelrecht danach geschrien hat, mit einem Bild gefüllt zu werden, habe ich noch einen Vogel ergänzt.

 

Vorgestellt wurde der Block von Dorthe von lalala-patchwork.de. Die Anleitung ist detailliert und auch für Anfänger gut nachvollziehbar. Vielen Dank dafür!

Dennoch war es gar nicht so einfach, dass alle Nähte und Ecken exakt aufeinander treffen. Ganz ist es mir nicht gelungen, aber ich habe ja noch weitere 11 Monate zum Üben…

 

Mein zweiter Block sieht so aus:

 

 

 

Ich musste schon genau planen, in welcher Richtung der Musterstoff dann im fertigen Block erscheint. Mir gefällt es gleichmäßig am besten, ich finde, dass es die Harmonie stört wenn die Richtung des Musters mal nach unten, oben, rechts oder links zeigt.

 

 

Februar

 

Im Februar wurde der Block von Nadra von ellisandhiggs.com vorgestellt. Auch hier wieder eine exzellente Anleitung! Sonst wäre es für mich auch schwierig, die einzelnen Teile zusammen zu bekommen…

 

Der Block heißt Churn Dash, und soll den Stampfer eines Butterfasses darstellen.

 

 

 

Für den Februar stand bei mir die Farbe beige im Mittelpunkt. Dieses Mal habe ich mich gegen einen Block Ton in Ton entschieden und meinen beigefarbenen Stoff mit einem kräftigen Violett kombiniert. Und da in dem Blumenstoff sowohl beige als auch violett vorkommen schien er mir die perfekte Ergänzung zu sein. Und da in der Mitte noch ein freier Platz blieb wollte ich wieder ein Tier aufnehmen, dieses Mal einen Igel auf dunkelbraunem Grund.

 

Und da mir der Blumenstoff so gut gefallen hat kommt er auch im zweiten Block vor. Dieses Mal nur zweifarbig, Blumen und beige.

 

 

 

 

 

Je nachdem, wie viele Farben man einplant, hätte es noch ganz schön viele andere interessante Muster gegeben. Und dann besteht ja auch noch die Möglichkeit, einzelne Teile des Blocks um zu drehen, und schon ist der Eindruck ein ganz anderer…

 

 

Ich selbst halte mich (bisher noch) an die Anleitung mit der vorgesehenen Verteilung der Einzelteile. Das reicht schon völlig aus, Variationen überlasse ich lieber den erfahrenen Patchworkerinnen. Obwohl Variationen durchaus auch einfach durch schlichtes Ausprobieren oder durch irrtümlich falsches Zusammenlegen der Teile entstehen können.

 

 

 

14.03.2017   Quilt-along „6 Köpfe – 12 Blöcke“

Patchwork und Quilts faszinieren mich schon lange. Diese vielfältigen Muster und die Kombination der Farben wirken einfach traumhaft. Aber bisher habe ich mich nicht ran getraut. Ich hatte die Befürchtung, dass ich entweder mittendrin stecken bleibe oder alle anderen Projekte länger zurück stellen muss um eine Decke fertig zu bekommen. Das hat mich abgeschreckt.

 

Mein einziges bisheriges Werk ist eine Decke aus zwei Jelly Rolls, genäht nach einer Anleitung von pattydoo. Sie leistet uns auf dem Sofa schon länger gute Dienste…

 

 

 

 

Da kam mir dieses Quilt-sew-along gerade recht. Denn in dieser Gruppe wird jeden Monat ein Teil der Decke (ein „Block“) veröffentlicht und ausführlich erklärt. Da 6 erfahrene Patchworkerinnen übers Jahr je zwei Muster vorstellen erklärt sich auch der Name.  In der dazugehörigen Facebook-Gruppe (zu finden unter  Quilt-Along 6Köpfe–12Blöcke ) werden von inzwischen über 1800 Mitgliedern (!) die fertigen Werke gezeigt, so dass es Anregungen genug gibt. Und das Beste ist, dass jede (es sind leider praktisch keine Männer beteiligt) Fragen stellen kann. Und umgehend Antworten erhält. Da die Gruppe gut gemischt ist, von Anfängerinnen bis zu Könnerinnen, gibt es immer gute Tipps und Hinweise.

 

 

 

 

6Köpfe - 12Blöcke

 

Zusätzlich werden von den "6 Köpfen" Artikel zu bestimmten Themen veröffentlicht, wie z. B.: Wohin mit der Nahtzugabe?, effektive Methoden des Zuschneidens, Verwendung von Sprühstärke, Tipps zur Stoffauswahl, Nähen mit dem ¼-Inch-Nähfuß, Stoffe vorwaschen?, Stoffqualität, Block-Layout, Vergrößern und Verkleinern von Blöcken, Nadelkissen aus den gezeigten Blöcken… und es kommen weitere dazu. Ein großer Quell der Inspiration!

 

Manche in der Gruppe sind so schnell, dass noch am selben Tag der Veröffentlichung des Blocks, (teilweise nur wenige Stunden später!)), fertige Werke gezeigt werden. Wow.

 

So schnell bin ich nicht. Ich muss mir erstmal reiflich Gedanken machen, welche Stoffe ich verwenden möchte und diese dann so kombinieren, wie es (für mich) am besten passt. Denn ich habe in dieser Gruppe gelernt: Man muss nur einige der Einzelteile anders zurecht legen und schon entsteht ein völlig anderer Eindruck.

 

Wenn man dann noch die unendlich vielen Möglichkeiten von Farben und Mustern dazu nimmt… Wahnsinn! Und noch etwas wurde gleich am Anfang klar: Den "richtigen“ Quilt gibt es gar nicht. All die möglichen Varianten sind erlaubt und erwünscht, am Ende darf jede für sich entscheiden, was ihr am besten gefällt. Mehr Freiheit gibt es kaum, oder?

 

Mein Plan ist folgender: Ich habe einen unifarbenen Stoff mit einem geometrischen Muster, und davon 11 Farben. Ja, zu blöd, nur 11, aber in einem Monat werde ich dann einfach mehrere Farben einsetzen. Also suche ich jeden Monat eine der Farben aus und nehme sie als Grundlage für den Block, kombiniert mit anderen passenden Stoffen aus meinem Stofflager. Ich bin schon sehr gespannt, ob meine Idee am Ende einen schönen, harmonischen Quilt ergibt oder ob doch eher alle Teile nur für sich stehen. Wir werden sehen…

 

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Lange hat mich ein Blog gar nicht groß interessiert. Ich war zufrieden damit, für mich, die Familie und Freunde zu nähen. Aber je mehr ich mich auf anderen Blogs umgesehen habe, desto mehr hat es mich in den Fingern gekribbelt, meine Projekte ebenfalls einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Zusätzlich möchte ich meine Anleitungen auch anderen zur Verfügung stellen. Der Punkt wird nach und nach mit Leben gefüllt.

 

Also dann, auf geht´s!

 

11.03.2017